Bau einer Blumentreppe

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Bauzeit ca. 6 .. 8Stunden

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1. Vorbereitung: Die Skizze soll als Vorschlag verstanden werden. Den Bedürfnissen und Möglichkeiten können die Maße individuell angepasst werden.  Die späteren Topfgrößen sollten in die Überlegungen zur Größe und der Stufenhöhen eingebunden sein. Zur Verfügung standen zwei Reste von Baubrettern  ca. 1000x140[200]x40, die für die beiden Wangen benutzt wurden. Die Auflagebretter sind als gefräst Profilbretter erhältlich gewesen. Das ergibt ein schöneres Aussehen gegenüber unprofilierten Brettern. Eine Brettbreite von 120 …140 sollte ausreichend sein.

Tipp: Eine sehr gute Optik und Ausstrahlung erhält man mit Auflagebrettern in Stärke und Breite der Wangen (200x40). Die zwei Stützen sind aus einem Brett herausgesägt. Aus den beiden Skizzen sind die Maße zur Orientierung ersichtlich. Entsprechende Toleranzen sind einzuplanen – wir wollen ja kein Möbelstück bauen – sondern in ca. 6 Stunden eine Blumentreppe aufstellen.

Stücklisten

      • 2 Stück Baudielen ca. 900x140[200]x40 (Rohmaß)
      • 2 Stück Auflagebretter 1000x120x28 (Profil auf Breitseite)
      • 2 Stück Bretter für Stützen  ca. 70x90x22
      • 1  Stück Latte für optionale Querstrebe ca. 40x35x90 (Rohmaß)
      • 4 Stück Schlossschrauben M6 mit Muttern und U-Scheibe zur   Verbindung Wange –Stützbretter
      • Diverse Holzschrauben oder Holzdübel zur Montage der Auflagebretter

Werkzeug

      • Stichsäge oder Fuchsschwanz, Bohrmaschine, diverse Bohrer, Raspel oder Bandschleifer, Wasserwaage, Bleistift, Gliedermaß, 2 bis 4 kleine Schraubzwingen, optional Hobel

                        Anfang 

2. Bearbeitung der Wangen und Stützen: Auf den Rohbrettern der Wange wird eine Mittellinie über die lange Seite gezeichnet. Bis zu dieser werden die späteren Auflager der Stufe ausgesägt. Zunächst wird eine Wange hergerichtet. Deren Maße werden dann auf die Zweite übertragen.

Damit die Auflager der Bretter nach der Montage waagerecht werden, wird zuerst die untere Bodenauflage der  Wange mit einer Wasserwaage angezeichnet. Das Wangen-Brett wird dazu in die ungefähre gewünschte Schräglage, mit einem Hilfsbrett als Stütze und Schraubzwinge  gebracht. Dieser Abschnitt wird nun abgesägt. Die an der Wange entstandene Sägelinie wird nun über eine Parallelverschiebung oder einen Winkelmesser (s. Bild 2) an die Positionen der einzelnen Stufen übertragen.  An dieser Stelle kann man die Abstände bzw. Höhen den eigenen Bedürfnissen anpassen. Am Schnittpunkt mit der Mittellinie der Wange wird eine weitere senkrechte Linie (Lot) nach oben bei den einzelnen Stufen angezeichnet. Das entstandene Dreieck wird ausgesägt. Für die oberste Stufe „Podest“ wird die verschobene Linie über die vollständige Brettbreite gezeichnet und gesägt. Die Maße der ersten Wange werden nun auf die zweite Wange übertragen und bearbeitet.

Die Stützbretter werden wie in der Skizze dargestellt sich etwas nach unten verjüngend zurechtgemacht (Hobel oder Säge). Auf  endgültige Länge werden diese jedoch erst gesägt, wenn das genaue Maß über die waagerechte Ausrichtung der Stufen kontrolliert wurde. Dazu kann man mit der Schraubzwinge die Wange und das Stützbrett provisorisch zusammenheften. Dabei wird die Wange solange verändert bis der Auftritt der Wange waagerecht verläuft. Diese Stellung wird am Stützbrett angezeichnet und abgesägt. Wange und Stütze können nun miteinander verschraubt werden. Dto. dieses auch mit der zweiten Wange vollziehen. Nun sollten zwei gleiche Wangen vorliegen. Es ist unerheblich, ob die Stützen jeweils auf der Innen oder Außenseite der Wangen montiert sind, es sollte nur gleich sein - immer nur innen oder nur außen.

                       Anfang

3. Montage: Beide Wangen werden eben aufgestellt und zueinander ausgerichtet. Als Hilfsmittel hat sich das Fixieren mit zwei angenagelten Holzleisten erwiesen – auch diverse Schraubzwingen sind prima. Die Wasserwaage und ein 90°-Winkel sind dabei gleichfalls sehr vorteilhaft.

Nun können die Stufen gelegt und mit der Wange verschraubt werden. Eine Nagelverbindung ist gleichermaßen denkbar. Die obere Stirnseiten der Profilbretter wurde angefast.

Im der vorliegenden Ausführung wurden die Stufen mit 8er Holzdübel verleimt verbunden. Somit sieht man keine Schraubenköpfe und die Profilierung wird nicht so in Mitleidenschaft gezogen wie dieses bei beim Verschrauben zu erwarten gewesen wäre. Sicher - die „Dübelei“ ist etwas übertrieben – „aber was soll der Geiz, es war eine gute Übung“.

Der Querholm zur Stabilisierung der beiden Stützen ist nicht unbedingt erforderlich gibt aber der Konstruktion zusätzliche Stabilität.

4. Unfallgefahr: Bitte beachten - das ist keine echte Treppe oder Leiter und darf durch Personen nicht als „Steighilfe“ benutzt werden.

 

Rohbau der Blumentreppe

Brettfase

provisorischer Winkelmesser eher Winkelabnehmer

Blumentreppe im Rohbau

Brett abgefast

provisorischer "Winkelmesser"

Verschraubung

 

 

Verschraubung Wange und Stütze

 

 

- Gutes Gelingen -


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